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Ein Lohn zum Leben

65,52 Prozent Ja: Am 18. Juni 2023 stimmte Winterthur zusammen mit Zürich als erste Schweizer Gemeinden für einen gesetzlichen Mindestlohn von 23 Franken pro Stunde. Die breite Mobilisierung ist dem Engagement vieler zivilgesellschaftlichen Organisationen zu verdanken, deren Zusammenarbeit Olivia Staub in einem Lokal-Komitee koordinierte.

Campaigning Medienarbeit Organizing Social Media

Auftrag & Ziele

Im Auftrag des Gewerkschaftsbunds des Kantons Zürich (GBKZ) verantwortete Olivia Staub ab Anfang 2023 die regionale Kampagnenarbeit für die Volksinitiative «Ein Lohn zum Leben» in Winterthur. Da der GBKZ in Winterthur über keine eigene lokale Struktur verfügte, wurde ein regionales Abstimmungskomitee von Grund auf aufgebaut.

Ziele:

1

Komitee

Ein breites Komitee aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Betroffenen, Parteien und Gewerkschaften aufbauen und koordinieren

2

Mobilisierung

Die Winterthurer Bevölkerung mobilisieren und das Thema Mindestlohn in den öffentlichen Diskurs bringen

3

Sichtbarkeit

Mediale Sichtbarkeit für die Kampagne und die Stimmen der Tieflohn-Betroffenen schaffen

Einblicke

Strategie & Umsetzung

Die Städte Zürich und Winterthur stimmten zeitgleich über den Mindestlohn ab. Während der GBKZ in Zürich schon über bestehende Strukturen verfügte, fehlten diese in Winterthur. Mit dem Aufbau eines Komitees wurde diese Vernetzung innerhalb kurzer Zeit auch in der Eulach-Stadt möglich und Synergien zwischen verschiedenen Organisationen konnten genutzt werden. Mit der einfachen Botschaft „Menschen, die arbeiten, sollen von ihrem Lohn Leben können“, stellte die Kampagne Tieflohn-Betroffene ins Zentrum und verhalf ihren Geschichten mit verschiedenen Massnahmen zu Sichtbarkeit in der Bevölkerung.

Komiteeaufbau

Aufbau und Koordination eines regionalen Abstimmungskomitees mit Vertreter:innen aus Politik, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Betroffenen

Mobilisierung

Planung und Durchführung von Standaktionen, regelmässigen Vernetzungstreffen für Aktivist:innen und einem Kampagnen-Kick-Off-Event

Social Media

Aufbau und Betreuung eines Instagram-Kanals inkl. Testimonials und weiterer Inhalte

Ergebnis & Impact

65,52% Ja-Stimmen in Winterthur
Verbesserter Austausch zwischen lokalen Parteien und Gewerkschaften
Das Thema blieb über den Kampagnenzeitraum hinaus im öffentlichen Diskurs präsent

Mit einer Zweidrittel-Mehrheit Ja-Stimmen hat niemand gerechnet. Die Kampagne hat Menschen weit bis über die politische Mitte hinaus bewegt. Mit dem Sichtbarmachen der Betroffenen hat sie Empathie und Anknüpfungspunkte geschaffen, die man mit Argumenten und Zahlen nicht hingekriegt hätte. Dass ist auch dem Engagement der vielen involvierten Personen und Organisationen zu verdanken, die optimal zusammengearbeitet haben.

Zusammen Staub aufwirbeln?

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